Diese Woche wurde ein Teil des Support-Teams für seinen traditionellen Wiederholungskurs im April mobilisiert. Die Sonne schien die ganze Woche.
Ziel des Kurses war es, das Material aus dem Bereich „Unterstützung“ zu nutzen, indem an Projekten gearbeitet wurde, die für die Gemeinden unserer Organisation nützlich waren. So konnten die Zivilschutzangehörigen Maschinen wie Kettensägen, Abbruchmaschinen oder die grundlegenden Pionierwerkzeuge (Schaufel und Spitzhacke) üben.
Eingesetzter Personalbestand:
20 Zivilschutzangehörige, davon
- 6 Offiziere
- 1 Unteroffizier
- 13 Soldaten
Missionen erfüllt:
Standort 1: Genthod-Friedhof
Sanierung von Grabstätten
Zehn Grabsteine an einem einzigen Tag zu entfernen, war eine grosse Herausforderung. Mit Abbruchgeräten, Handwerkzeugen und vor allem eigener Muskelkraft erledigten die Zivilschutzangehörigen von Valavran die Arbeiten effizient und sorgfältig, mit Respekt vor dem Ort.
Das Ergebnis entsprach dem Einsatz des Teams: Alle Steine wurden an einem einzigen Arbeitstag entfernt. Am Ende der Woche lieferte die Gemeinde die für den Abschluss der Arbeiten benötigte Erde, sodass die Zivilschutzangehörigen jede Fläche sorgfältig einebnen konnten.
Diskrete, aber wesentliche Arbeit – im Dienste der Stadt und ihrer Bewohner.
Projekt 2: Lullin Park in Genthod
Die Verantwortlichen von Valavran setzten ihren Einsatz auf dem Genthod-Friedhof fort und kümmerten sich auch um die Restaurierung eines Wanderwegs im Lullin Park. Mit dem Cabstar, dem Transportfahrzeug der Organisation, holten sie die für den Standort benötigten frischen Hackschnitzel ab.
Mit Schubkarren, Schaufeln und Rechen in der Hand verteilt das Team dann die Späne über den gesamten Weg und bietet den Wanderern einen neuen, angenehmeren und sichereren Untergrund.
Eine einfache, aber konkrete Geste – damit jeder den Park in aller Ruhe geniessen kann.
Projekt 3: Parc du Marais in Grand-Saconnex
Schaffung von Standorten für Bänke
Im Marais-Park führten die Mitarbeiter von Valavran den Bau von zwei Standorten durch, an denen künftige Bänke untergebracht werden sollen. Ein Projekt, das hinter seiner scheinbaren Einfachheit sowohl mechanische Maschinen als auch handwerkliches Know-how mobilisierte.
Der erste Schritt bestand darin, mit einem kleinen mechanischen Bagger zwei Rechtecke von etwa 4 m² auszuheben. Anschliessend formten die Zivilschutzangehörigen Holzstämme zu den Begrenzungsstrukturen, die fest im Boden verankert wurden. Sobald der Rahmen angebracht war, füllte das Team jede Stelle mit Material und verdichtete alles sorgfältig mit einem Handstampfer – so wurde eine stabile und langlebige Oberfläche gewährleistet.
Diese beiden Orte warten nur auf ihre Bänke, damit die Parkbesucher einen wohlverdienten Moment der Ruhe geniessen können.



Projekt 4: Nant du Pry in Céligny
Sanierung des Flussbettes
Der Nant du Pry, ein kleiner Fluss, der die Stadt Céligny durchquert, wurde seit vielen Jahren nicht mehr instand gehalten. Zwei Teams aus Valavran machten sich mobil, um dem Ganzen neues Leben einzuhauchen.
Vor Ort waren die Befunde eindeutig: quer zum Wasserlauf gefällte Bäume, invasive Vegetation, im Laufe der Zeit angesammelte Hindernisse. In Fischerstiefeln betraten die Zivilschutzangehörigen ohne zu zögern den Fluss. Mit Kettensägen und Schleppern in der Hand beseitigten sie methodisch jedes Hindernis und stellten so den freien Fluss der Strömung wieder her.
Ein anspruchsvolles Projekt mit den Füssen im Wasser, aber das Ergebnis spricht für sich: Das Nant du Pry atmet wieder.
Projekt 5: Komplettreinigung von Le Brassus
Nach dem Nant du Pry setzten die beiden Teams aus Valavran ihre Mission zur Erhaltung der Wasserstrassen von Céligny fort, diesmal mit dem Hauptfluss der Gemeinde. Ein Grossprojekt, das von der Autobahn bis zum Herzen des Dorfes entlang des Flusses durchgeführt wurde.
Der Aufwand war beträchtlich: Zahlreiche umgestürzte Bäume versperrten das Flussbett entlang der gesamten Strecke. Wie beim vorherigen Einsatz arbeiteten die Einsatzkräfte mit Stiefeln, Kettensägen und Seilzügen im Einsatz – allerdings in einem ganz anderen Ausmass. Jeder gerodete Baumstamm, jedes beseitigte Hindernis bringt ein wenig mehr Leben in den Fluss zurück.
Die Bemühungen sind nicht unbemerkt geblieben: Der Wasserfluss hat sich bereits deutlich verbessert, ein greifbares Zeichen dafür, dass die Arbeit gut erledigt wurde.



